Hoffnungsschimmer - Projekt txt.- A handful of literature

Ich fühle mich geborgen, wenn ich bei dir bin. Die Welt steht still und am liebsten möcht ich nirgendwo mehr hin. Du berührst mich, die Zeit steht und ich finde zu mir selbst. Sehe wer ich bin, wer ich sein kann und wer ich sein will. Deine Augen eine Spiegel meiner Selbst, ein Ozean in dem ich mich nur allzu schnell verliere. Verzweifelt versuche ich meinen Kopf über die Wasseroberfläche zu halten, doch spürst du es auch? Allmählich ziehst du dich zurück. Kannst nicht ewig mein Beschützer sein. Auch ich muss lernen auf meinen Beinen zu stehen, doch warum fällt es mir so schwer? Kann es nicht viel einfacher sein? Diese Momente, in dem mich die Welt zu übermannen droht, die Kehle zuschnürt und mir sagt, dass nichts so leicht sei wie es scheint. Es gibt Momente, da fühle ich nichts. Es gibt Momente, da sehe ich nichts. Meine Sinne spielen verrückt und ich weiß unmöglich, wer ich bin. Dann bin ich so allein und doch nicht allein, aber diese Einsamkeit, diese vermeintliche Einsamkeit ist eine Qual. Und dann schaust du auf mich nieder, blickst mich an und dieser Hoffnungsschimmer der in deinen Augen liegt, droht mein Innerstes zu zerspringen.


„Schnell erklärt soll das Projekt *.txt der Inspiration dienen. Einmal pro Monat wird ein Wort verkündet, zu dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Texte schreiben. Es gibt keinen Druck, etwas zu schreiben, kein Datum, bis wann die Texte da sein müssen … es soll also in erster Linie Spaß machen!“ (Mehr Informationen hier!)

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