Im Gespräch mit Jill Van Veen

Vor zwei Wochen hatte ich die wunderbare Möglichkeit die überaus liebevolle Autorin Jill Van Veen in Hamburg zu treffen. Jill, die im Dezember ihren Roman „Killerküsse“ veröffentlichte, hatte meinen Blog im Netz entdeckt und hat mir so mir nichts, dir nichts eine charmante Nachricht hinterlassen. Kurze Zeit später landete ihr Werk in meinem Briefkasten und unsere Zusammenarbeit begann. Als abschließenden Höhepunkt traf ich sie in Hamburg, wo ich ein Interview mit ihr geführt habe. Für sie, aber auch für mich war es das erste persönliche Interview.


Inhaltsangabe

„Lilly Hart weiß was sie will in Sachen Liebe, Beziehung und Karriere, und alles scheint gerade nach Plan zu laufen.
Eigentlich wollte sie nur ihr Patenkind nach Hause bringen, doch stattdessen wird sie unversehens Zeuge eines Mordes.
Auf der Flucht vor dem Mörder, läuft sie dem Sicherheitsexperten und Ex-Scharfschützen Patrick McClane in die Arme. Um ihr Patenkind zu beschützen, arbeiten sie wider Willen zusammen.
Risikofreudig und typisches Alpha-Tier, ist McClane das Gegenteil des höflichen, kultivierten Anwalts, mit dem sie gerade zusammen ziehen will. Ein Mann, dem sie normalerweise aus dem Weg geht. Allerdings ist er auch unbestreitbar sexy und gefährlich attraktiv.
Auf ihrem Road-Trip von Hamburg nach München geraten die beiden immer tiefer in einen Strudel aus Lügen und Verbrechen und zwischen die Fronten von Agenten und Auftragskillern. Während sie versuchen, das Netz der Intrigen zu durchdringen und ihren Verfolgern zu entkommen, steigt die gegenseitige Anziehung. Obwohl die zwei ungleicher nicht sein könnten und ständig aneinander rauschen, knistert es gewaltig zwischen ihnen.
Sollte Lillys wohl geordneter Lebensplan doch nicht der einzig wahre sein?
Ein Chick-lit-Thriller, rasant, humorvoll und romantisch; mit Lokalkolorit und einem dramatischen Höhepunkt auf dem Münchner Oktoberfest. “


Das Interview

Hallo Jill. Schön, dass es auch nach einigen Missverständnissen geklappt hat und ich dich nun mal kennenlerne. (Kleine Anmerkung am Rande: Ich, als Dorfkind, habe mich in Hamburg ins falsche Café gesetzt und mich gewundert, wo sie denn bleibt. Am Ende ist aber alles gut ausgegangen O:-) )

Hallo Giv. Ich freue mich sehr.

Ich habe einige Fragen aufgeschrieben und ich habe sogar dein Buch „Killerküsse“ mit eingepackt. Erzähl doch erst einmal wo du her kommst, was du bisher gemacht hast, stell dich bitte kurz vor.

Also ich komme aus Hamburg und…

Das war es auch schon.

Ja genau. Nein, ich bin vom Beruf her Rechtsanwältin und habe zusätzlich eine psychologische Ausbildung gemacht, bin dementsprechend Kinesiologin und habe mein eigenes Büro.

Das ist etwas ganz anderes, wie bist du auf diesem Beruf gekommen?

Das hat mich einfach alles interessiert, ich mache auch immer noch alles.

Also machst du das hauptberuflich und gehst deinem Autorensein nebenbei nach?

Beides, ja genau. Ich mochte es immer gerne und habe damit weitergemacht..

In der Schule schon?

Ja, das kann man tatsächlich so sagen.

Oft stellt sich für mich oder vielleicht auch für andere die Frage, ob ein Autor ebenfalls gut in dem Fach Deutsch ist, schließlich hat er es mit der Grammatik, den Wörtern, etc. jeden Tag zu tun.

Ich habe noch nicht viele Interviews gehabt, insofern kam die Frage noch nicht häufig, aber ich war schon sehr gut im Deutschunterricht.

Hat es dir viel Spaß gemacht? Selbst das Interpretieren und das Analysieren von Texten oder Gedichten?

Ja, definitiv.

Spätestens da, gefiel mir der Deutschunterricht nicht so sehr wie zu Beginn. Ich mochte eher das kreative Geschichten schreiben und herum fantasieren.

Ja, ja, ja doch. Auch das Interpretieren, so was die wohl damit meinen und sich dabei gedacht haben, das hat mir schon sehr viel Spaß gemacht.

Ich war sehr genervt und frustriert, dass die Lehrer meist etwas andere Ergebnisse bekamen als ich. Das hat mich immer tatsächlich sehr gestört und mir wahrscheinlich die Freude daran geraubt.

Ja, das genau. Das war etwas anderes.

Sie kamen mit den wildesten Ideen, wobei ich mir oft dachte: Vielleicht meinte der Autor oder Dichter es gar nicht so!

Stimmt, vielleicht hatte sich der Autor auch gar nichts dabei gedacht.

Eben! Wolltest du denn schon immer Bücher schreiben?

Es ist auf jeden Fall etwas, das ich schon immer schön fand und mir gut gefallen hat.

Wie bist du auf die Idee für deine ganz eigene Geschichte gekommen? Woher nimmst du deine Inspiration?

Das kann ich dir tatsächlich nicht mehr sagen. Als erstes kam… Sozusagen mein Patenkind war eigentlich eine Inspiration. Der hat einen kleinen Hasen, ähnlich wie der Teddybär des Kindes im Roman. Und er war ehrlich gesagt die Inspiration irgendwie zu so einer Geschichte, wo, ja klar, wo es auch dann irgendwo um Romantik dazu auch noch geht, aber es war auch so ein bisschen… Ich weiß gar nicht mehr was er damals gesagt hat… irgendwo ist dann diese Idee plötzlich aber gekommen.

Würdest du denn immer Liebesromane bzw. Krimi-liebesromane schreiben wollen? Wolltest du das von Anfang an so schreiben?

Nein, das ist eigentlich auch so nebenher entstanden weil ursprünglich, den schreibe ich momentan noch, bin ich dran einen historischen Roman zu schreiben. Der jetzt hier, “ Killerküsse“, das war mehr eine Unterhaltung für Freundinnen.

Hat es denen denn gut gefallen?

Jap.

Sehr schön. Muss ja auch nicht immer sein, hätte sein können, dass sie sich fragen was das für ein Buch sein soll und weshalb du überhaupt schreibst.

Nein, es kam konstruktive Kritik und dann habe ich weiter an dem Projekt gearbeitet.

So soll es sein. Liest du in Deiner Freizeit auch gerne oder sagst du, das wird dir zu viel?

Ich lese schon sehr gerne, ja.

Aaahja? Dein Lieblingsbuch?

Da habe ich eigentlich zu viele, muss ich ehrlich gestehen und wirklich zu geben. Was habe ich denn letztens gelesen? Also es gibt mehrere, z.B. Lese ich gerne Therry Prattchet, das ist wieder ein ganz anderes Genre, dabei lese ich das sehr sehr gerne. Das ist wirklich gar nicht so einfach, muss ich schon sagen. Sehr gut gefallen hat mir auch “ Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman.

Das habe ich auch gelesen und sogar hier rezensiert, ich mochte das Buch sehr. Ich fand die einzelnen Erzählstränge und angefangenen Bruchstücke wurden sehr gut zusammengefügt, miteinander verwoben und insgesamt gut abgeschlossen. Dein Geschmack gefällt mir!

Ja genau, das ist jetzt zum Beispiel das letzte was ich gelesen habe.

Klasse. Wie bist du dazu gekommen Autorin zu werden?

So ganz nebenbei. Mir fallen immer wieder verrückte Geschichten ein und dann hat man schließlich das Gefühl, jetzt würde ich gerne mal alles niederschreiben. Und wenn dann noch jemand es liest und es demjenigen gefällt, hat man natürlich noch mehr Motivation, daran weiter zu arbeiten.

Wie organisierst du dich, gerade als Selfpublisherin? Wie ist der Weg von deinen chaotischen Notizen zum fertigen Buch?

Also ich habe schon versucht sehr strukturiert zu sein, weil mir das sehr wichtig ist. Ich habe nicht einfach wild darauf losgeschrieben, ich hatte zwar schon eine ganz grobe einfache Idee, aber ich habe erst konkret daran geschrieben, als ich den Plot ganz konstruiert hatte. Der hat sich dann zwar trotzdem noch vollkommen verändert, so circa ab der Hälfte fiel mir das auf, aber ich habe zunächst die Figuren charakterisiert und mir darüber Gedanken gemacht und den Krimiplot aufgeschrieben, bis ich den wirklich ganz hatte und wer wo hingehört.

Ah, okay. Und wie kam es letzendlich zur fertigen Printausgabe?

Ich war im letzen Jahr im Frühjahr auf der Loveletter – Convention in Berlin und da waren auch viele Verlage, sie waren auch sehr nett und man hat sich einige Zeit unterhalten und meinen Grund, dass ich dann Selfpublisher geworden bin, war, dass man mir mitteilte, dass selbst wenn der Roman gefalle, es noch mindestens 1,5 Jahre dauere, bis das auch tatsächlich veröffentlicht wird. Da dachte ich mir: Och nö, No way! Das was der ausschlaggebende Grund für meine Entscheidung eben diesen Weg zu wählen. Es war auch sehr spannend, weil ich überhaupt nicht wusste, wie das ganze abläuft. Dann hatte ich schon immer eine Idee für ein Cover, so eine vage Vorstellung in meinem Kopf. Ich wusste definitiv welche Illustratorin mir gefällt. Die machte bis dahin eigentlich noch keine Cover, die habe ich dann als erstes kontaktiert. Dann musste ich erst enmal viel im Internet lesen und mich gründlich informieren, um eine-/n Lektor-/in zu finden, schließlich hatte ich mich mit diesem Thema vorher noch nicht beschäftigt. Nachdem ich mit einigen gesprochen hatte, fand ich dann die Lektorin, die meiner Meinung nach passte und mit der ich mich auch gut verstand. Dann musste ich mir überlegen, worüber ich das am Besten herausbringe – Ebook, wie man den Satz und weiteres macht, wie man das mit der Printausgabe organisiert… Es gibt Sachen, die muss man ausprobieren.

Auch als Ebook? Ich bin bisher noch gar kein Fan davon. Wenn jemand mich fragt, ob ich sein Ebook lesen mag, mache ich das zwar, aber eigentlich ungern. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch keinen Reader besitze und deswegen die Ebooks auf dem Handy oder Laptop lesen muss, was ziemlich anstrengend werden kann.

Mittlerweile haben mich Ebooks schon überzeugt. Sie werden für mich nie Print ersetzen, aber ich finde es gerade im Urlaub recht praktisch und angenehm, da kann man dann auch mal ein paar Bücher mehr mitnehmen. 😉 Es ist eben für unterwegs ganz bequem.

Haben Ebooks für dich sonst noch Vorteile?

Nicht direkt. Ich merke, dass ich auf jeden Fall anders lese. Zum Beispiel Fachbücher lese ich ungern als Ebook, da ich die Wörter, das Geschriebene nicht so intensiv wahrnehme. Obwohl, was mich natürlich wieder an Ebooks fasziniert, gerade für jemanden wie mich, der sich sträubt in Büchern herumzukritzeln oder zu markieren, ist, dass ich die Wörter digital markieren kann und wenn ich das nicht mehr möchte, kann ich alles wieder löschen. Das finde ich ganz toll!

Das stimmt natürlich! Dennoch konnten mich Ebooks nicht gänzlich überzeugen. Ich brauche einfach die Seiten zwischen meinen Fingern, das ist eine gänzlich andere Atmosphäre und auf unsere Bildschirme starren wir sowieso schon oft genug. Da bleibe ich doch lieber bei den guten alten Printausgaben. Vielleicht wenn ich mal für längere Zeit verreise, gebe ich dem Ebook eine neue Chance – schließlich hat auch der größte Koffer seine Grenzen. Beides hat eben seine Vor – und Nachteile. Genau das gleich bei der Frage ob, man die Zusammenarbeit mit einem Verlag oder den Weg als Selfpublisher bevorzugt.

Na klar, man hat eben eine gänzlich andere Reichweite, wenn man auf die Hilfe eines Verlages vertraut. Umgekehrt aber, kann ich eben ganz frei entscheiden. Jetzt zum Beispiel beim zweiten Band der Reihe, klar habe ich mich erst daran orientiert was die anderen mir geraten haben. Es hieß jedoch meist, du musst dein nächstes Buch so schnell wie möglich publizieren. Ich habe mich entschlossen, dass es dauern wird und ich mir Zeit für meinen Roman lassen werde. Ich werde es also nicht gleich veröffentlichen. Ich lasse den Text gerne eine Weile liegen und nehme ihn mir dann aus einer ganz anderen Perspektive wieder vor.

Das, finde ich, ist ein sehr guter Ansatz, da man da womöglich Dinge entdeckt, die einem vorher gar nicht so aufgefallen sind oder von großer Bedeutung waren. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Selfpublisher, nur weil er mehr auf sich allein gestellt ist, nicht ständig neuen Lesestoff nachliefern muss. Als treuer Leser warte ich gerne auf Bücher und freue mich, wenn der Autor sich die Zeit nimmt und sich intensiv mit dem Werk beschäftigt.

Da hast du vollkommen Recht, das sagen viele. Natürlich setzt man sich damit auch unter Druck und ich habe auch klar gesagt, das möchte ich so nicht.

Das finde ich sehr mutig und gut von dir. Wenn einem die Geschichten gefallen und man ein wirklicher Bücherfanatiker ist, wartet man gern auf neue Romane und gibt auch gut und gerne ein paar Mark mehr dafür aus. Auch wenn es den Autoren viel Freude bereitet, sollte man doch bedenken, dass es auch ein ganzes Stück harte Arbeit ist. Ich fnde es sehr schade, dass Ebooks beispielweise so günstig angeboten werden. Für mich geht da die Gleichung nicht auf.

Ja, das finde ich auch. Viele von meinen Bekannten haben mich ungläubig gefragt, für welchen Preis ich mein Ebook anbiete. Die Leser scheinen nicht viel Geld ausgeben zu wollen, vielleicht muss man diesen Trend aber auch bewusst nicht mitgehen. Es sind trotzdem genauso viele Seiten, wie in einer Printausgabe. Ich verstehe das ehrlich gesagt, nicht so ganz.

Vielleicht muss man sich sogar dagegen wehren, früher hat man auch gerne Geld dafür ausgeben, warum jetzt nicht mehr?

Vor allem, kann ich mir vorstellen, dass man motivierter ist wenn man mehr Geld dafür verlangt. Wer möchte ein Buch schreiben, wenn einem von vorneherein bewusst ist, dass es nur für 99ct verkauft wird…

Der Fokus liegt anscheinend mittlerweile ganz woanders. Wechseln wir lieber das Thema: Hast du denn eine bestimmte Technik mit der du arbeitest?

Ich schreibe zunächst einen Outliner, aber einen richtig konsequenten Plan habe ich nicht. Ich fange vielleicht an und denke, ich schreibe jetzt eine Szene nach der anderen. Es funktioniert auf Dauer jedoch nicht. Wenn mir in dem Moment etwas zu einer ganz dramatischen Szene einfällt, dann schreibe ich eben diese zuerst. Meist kommt mir dann auch die Idee, was genau davor passiert sein muss. Letztendlich verknüpfe ich dann alles.

Ah, okay. Es gibt sehr unterschiedliche Autorentypen und ich finde es immer wieder spannend zu sehen wie ein Autor arbeitet. Wie lange lässt du dir Zeit beispielsweise zwischen Schreiben und Korrigieren?

Gute zwei Monate habe ich „Killerküsse“ liegen lassen. Es kam wahrscheinlich auch daher, dass ich nebenbei in meinem Hauptjob weiter gearbeitet habe, aber es war auch gar nicht so schlecht. Man sieht es nochmal ganz anders.

Manchmal muss man die Dinge eben erstmal ruhen lassen. Was inspiriert dich generell beim Schreiben? Was hilft dir?

Also viel nehme ich von Geschichten mit, die mir Freunde erzählen oder manchmal sind es gar nur Bruchstücke, die mich anstecken. Ich habe auch schon eine Schwäche für historische Romane oder ich muss die Sache spannend finden, dann etwickeln sich ziemlich schnell einige Ideen. Manchmal sind es sogar Städte, die mich anregen. Tatsächlich die Stimmung, die dort herrscht und so weiter.

Eine Anspielung auf Hamburg und München, die in „Killerküsse“ vorkommen und einen besonderen Zugang zu dir haben also. Carola Wolff hat in „Ein Mann zum Mitnehmen“genau dasselbe gefühlt. In einem Interview hat sie mir verraten, dass es diese Parkbank auf der der unbekannte Mann sitzt, auch tatsächlich in ihrer Stadt gibt und sie „den Mann doch glatt dort sitzen sah“. Die Stimmung in diesem Park hatte es ihr angetan! Das fand ich ganz elegant.

Mmh, beschreibe mir dein Buch in drei Worten.

Roadtrip, fällt mir ein…Selbsterkenntnis. Das klingt so hochtrabend, es ist dennoch ein ein Kernpunkt der Figur von Lily. Und Humor.

Sehr treffend. Wenn du dich selbst beschreiben müsstest, was würdest du sagen?

Mich selbst beschreiben? Puuuh, ich bin sehr interessiert, was oft dazu führt, dass ich mich recht zügig verzettel bzw. ich mich nicht entscheiden kann mit welchem Projekt ich als nächstes beginne oder weitermache. Ich lache sehr gerne, habe aber auch eine sehr ernste Seite.

Und Schwächen?

Ach, na klar! Ich bin jemand, der gerne den Druck groß werden lässt, bevor ich etwas erledige. Ich bin auch wahnsinnig gerne mit Freunden zusammen, bin aber an und für sich eher ein Einzelgänger. Es gibt dann Phasen, wo ich Zeit für mich brauche und mich zurückziehe. Damit muss man erst einmal umgehen können.

Damit kann man gut leben, denke ich. Sage mal, bist du mit deinem Buch eigentlich auch zufrieden? Oder ist Perfektionismus eine weitere Macke?

Ich habe viel daran gearbeitet und bis zum Schluss hat es mir gut gefallen. Es gab nach dem ersten Durchgang einige Dämpfer, es gab aber auch genügend Sachen, die mich überzeugt haben und die mir so gut gefallen haben, dass ich weiter daran arbeiten musste. Ich bin zufrieden, mir hat nämlich immer die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren gefallen.

Was ist deine größte Schwerigkeit beim Schreiben? Gibt es zwischendurch Schreibblockaden oder Punkte, an denen du gar nicht mehr weiter kommst?

Ich vergesse gerne mal, die Umgebung zu beschreiben, die ich ja in meinem Kopf genau vor mir sehe. Ich bin dann so in dieser Handlung und den Dialogen vertieft, dass ich gar nicht bemerke, dass die Leser gar nicht wissen, wie es an dem Ort gerade ausschaut.

Obwohl das ja manchmal gar nicht so wild ist. Die eigene Fantasie spielt schließlich eine große Rolle. Ich mag es zum Beispiel nicht wenn die Umgebung zu detailliert beschrieben wird. Das ist als würde mir die Luft zum Atmen fehlen, ich fühle mich eingeschränkt.

Spiegelt sich dein Charakter oder Leben im Buch wieder?

Nich konkrekt an der Person festzumachen, aber ja sicher, es gibt sicherlich einige Sachen, die ich so ähnlich schon erlebt oder gedacht habe.

Zum Beispiel?

Was ich bisher mit meinem Patenkind erlebt habe, spiegelt sich wahrscheinlich in dem Patenkind von Lily wieder. Diese Kleinigkeiten waren schon ziemlich wie er. Aber auch wie McClane manchmal reagiert, da kenne ich auch welche, die genauso reagieren.

Vielen lieben Dank an dich Jill!

Nach unserem sehr schönem Vormittag im Café Schmidtchen, hatte ich die Ehre von Jill noch durch Hamburg geführt zu werden. Es war ein sehr schöner Tag, der sich gerne wiederholen dürfte!

Jill ist zu finden auf ihrer eigenen Homepage, Facebook oder auch Instagram.

Jill Van veen auf "A handful of literature"

 

 

 

 

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