Harry Potter und der Gefangene von Askaban – Harry Potter XXL Blogtour

Schon sind wir im Juni angekommen und damit auch im dritten Teil der Harry Potter Reihe von J.K.Rowling – Harry Potter und der Gefangene von Askaban. In diesem Beitrag geht es um den Patronuszauber, Dementoren und Professor Lupin als Lehrer an Hogwarts.


Der Patronuszauber

Die aus dem Latein stammende Zauberformel „Expecto Patronum“ gewinnt erstmals im dritten Band an enormer Bedeutung. Dieser Zauberspruch kann gegen besonders grauenvolle und gefährliche Gegner wie beispielsweise Dementoren als Schutzzauber eingesetzt werden. Magier können mithilfe dieses Zaubers einen rettenden Patronus, eine Art Nebelgestalt, aus der Spitze ihres Zauberstabs her zaubern. Dieser stellt sich schützend vor seinen Beschwörer und ggf. anderen Menschen, vertreibt das angreifende Wesen und löst sich kurz danach wieder auf.

Der Patronuszauber ist keine einfache Zauberformel und wird anhand einer glücklichen Erinnerung des Magiers angetrieben. Schafft der Zauberer es nicht, sich auf eine starke überaus glückliche Erinnerung zu konzentrieren, nimmt der Patronus keine vernünftige Gestalt an. Es entsteht lediglich ein gestaltloser Nebel, der sehr schnell wieder verschwindet. Der Nebel ist somit nur für kurze Zeit gegen einzelne Gegner anwendbar.

Besonders in gefährlichen und auswegslos erscheinenden Situation ist es schwierig einen Patronus in Form einer Gestalt herbei zu zaubern. Glückliche Erinnerungen auf zu rufen ist dann nicht besonders leicht. Der Patronus, der eigene Beschützer, nimmt, wenn es einem gelingt, immer wieder die gleiche Tiergestalt an. Meist hat die ausgewählte Tiergestalt etwas mit der Persönlichkeit oder der Vergangenheit des Zauberes zu tun. In „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ lernt Harry Potter zum ersten Mal den Patronuszauber kennen. Professor Lupin, Lehrer an der Schule von Hogwarts, „trainiert“ mit Harry auf Dumbledores Wunsch, da der gefährliche Magier Sirius Black dem Gefängnis Askaban entflohen ist. Zu Harrys Schutz, versucht Lupin ihm alles wichtige bei zu bringen. Tatsächlich muss Harry am Ende des dritten Bandes einen Patronuszauber gegen etliche Dementoren anwenden, um sich selbst, Hermine und letzendlich auch Sirius Black zu schützen.


Die Dementoren

Die Dementoren, gehören in der magischen Welt der Zauberer zu den schrecklichsten Wesen und werden von den meisten gefürchtet. Sie vermehren sich, ohne sich paaren zu müssen und ernähren sich vom bösen auf der Welt. Gerade deswegen werden sie vom britischem Zauberministerium schon lange als Wächter des Hochsicherheitsgefängnisses Askaban eingesetzt. Allein deren dortige Anwesenheit macht es für die Insassen unheimlich grausam. Außerhalb von Askaban begleiten Dementoren Gefangene zu Gerichtsverhandlungen – auch nur auf Befehl des Zauberministeriums.

Dementoren sind relativ große, schwebende Gestalten, die lange schwarze Kapuzenmäntel tragen und ziemlich unheimlich wirken. Die Gesichter sind verdeckt, ihre schleimigen, bleichen Hände sind ebenfalls nur selten zu sehen. Auch der Schlund mit dem die Dementoren mit rasselnden Geräuschen atmen, werden von den Kapuzen verdeckt. Die Dementoren verbreiten mit ihrem Auftreten eine kühle Atmosphäre, was daran liegt, dass sie den Menschen in ihrer Umgebung jegliche glückliche Erinnerungen aussaugen und sie mit schlimmen und schrecklichen Gedanken zurücklassen. Oft werden die Opfer depressiv, unglücklich, sie verlieren ihre Kräfte und ihren Lebensmut.

Schlimmer als der tatsächliche Tod ist nur der Kuss eines Dementoren. Durch ihren rasselnden Schlund „küssen“ sie ihre Opfer und nehmen somit dessen Seelen auf, zurück bleibt ein funktionsfähiger Körper ohne Persönlichkeit, Erfahrungen oder Gefühle.


Professor Lupin

Professor Remus John Lupin wird in Harrys drittem Schuljahr als Lehrer für das Fach „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ eingestellt.

Das Besondere an Professor Lupin ist, dass er sehr gut mit Harrys Eltern und Sirius Black in seiner eigenen Schulzeit befreundet war und somit auch eine besondere Bindung zu Harry hat. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass Lupin in seiner Kindheit von Fenrir Greyback, einem Werwolf, gebissen wurde und sich seitdem zu jedem Vollmond in einen Werwolf verwandelt. Trotz der Bedenken der Lehrer, allen voran Serverus Snape, wird Lupin von Dumbledore als Lehrer eingestellt. Zu allem Überfluss muss Snape Lupin jeden Monat einen Wolfsbann Trank brauen, damit dieser sein Bewusstsein wahren und sich als Wolf in sein Büro zurückziehen kann.

Remus Lupin versteht sehr viel von seinem Fach und ist bei den Schülern von Hogwarts sehr beliebt. Er steht hinter seine Schülern, fordert die Starken und fördert die Schwachen. Auch gibt er Harry Einzelstunden in denen er Harry den Patronuszauber näherbringt und die beiden sich ebenfalls näher kennen lernen. Am Ende des Schuljahres muss Professor Lupin dennoch die Schule verlassen, da Severus Snape ihn gegenüber den Slytherins als Werwolf enttarnt.


Weitere Beiträge

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25.06. – http://ahandfulofliterature.com/ – Dementoren, Patronuszauber und Professor Lupin (als Lehrer)
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2 thoughts on “Harry Potter und der Gefangene von Askaban – Harry Potter XXL Blogtour

  1. Harry Potter hat mich ziemlich begeistert und nun ist mein Sohn voll auf dieser Welle und liest gerade alle Bücher. Ich finde erstaunlicher Weise auch die Filme ganz gut. Oft sind Verfilmungen ja eher nicht ansatzweise so gut wie die Bücher, aber in diesem Fall gehen die klar-finde ich.

    Viele Grüße
    Rebecca

  2. Hallo liebste Rebecca!
    Schön, dass man seine Begeisterung für die Literatur und gerade für die gleichen Bücher an die nächste Generation weitergeben und die Geschichten somit nochmal neu erleben kann.
    Ich finde sowohl die Bücher als auch die Verfilmungen klasse und finde sie ergänzen sich gegenseitig perfekt! Ein Muss für jeden Buchliebhaber 🙂 Kann mich deiner Meinung also nur anschließen.
    Vielen Dank ♥
    Liebe Grüße,
    Giv.

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